Sauerstoffmessgerät – D30
Industrielles Sauerstoffmessgerät für Abwasser- und Prozesswasseranwendungen.
Der D30 ist ein optischer Sensor für gelösten Sauerstoff mit Fluoreszenz-Messverfahren. Er liefert stabile und präzise DO-Messwerte ohne Elektrolyt oder Membran und lässt sich über RS485 Modbus RTU einfach in SPS-, SCADA- und frequenzgeregelte Belüftungssysteme integrieren.
Typische Einsatzbereiche
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Kläranlagen und Abwasserbehandlung
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Belebungsbecken und biologische Reaktoren
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Abwassersammel- und Kanalsysteme
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Industrielle Prozesswasserüberwachung
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Aquakultur und Wasserqualitätsmessung
Beschreibung
Sauerstoffmessgerät für Abwasserbehandlung und Belüftungsregelung
Das Sauerstoffmessgerät D30 ist ein industrieller optischer Sensor zur kontinuierlichen Messung des gelösten Sauerstoffs in Abwasser- und Prozesswasseranwendungen. Das moderne Fluoreszenz-Messverfahren ermöglicht eine präzise Sauerstoffmessung ohne Sauerstoffverbrauch und ohne wartungsintensive Verschleißteile wie Membranen oder Elektrolyte.
Im Gegensatz zu klassischen elektrochemischen Sensoren ist der D30 unabhängig von Durchfluss, Strömung und Turbulenzen. Dadurch eignet er sich besonders für den Einsatz in Belebungsbecken, Kläranlagen, Sammelkanälen und industriellen Abwasserprozessen mit wechselnden Betriebsbedingungen.
Dank der RS485-Schnittstelle mit Modbus-RTU-Protokoll lässt sich das Sauerstoffmessgerät direkt in moderne Automatisierungssysteme integrieren. In Kombination mit frequenzgeregelten Gebläsen oder Pumpen (VFD/FU) ermöglicht der D30 eine geschlossene Regelung der Belüftung, was zu erheblichen Energieeinsparungen und stabileren biologischen Prozessen führt.
Hinweis zur Systemintegration:
Der D30 wird häufig als Rückmeldesensor zur Regelung von frequenzgeregelten Gebläsen eingesetzt, um eine energieeffiziente und prozesssichere Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.
Merkmale
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Optische Sauerstoffmessung mittels Fluoreszenzverfahren
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Wartungsfrei – keine Membran- oder Elektrolytwechsel erforderlich
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Kein Sauerstoffverbrauch, unabhängig von Strömung und Bewegung
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Hohe Langzeitstabilität und starke Störsicherheit
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Gehäuse aus Edelstahl oder POM für raue Einsatzbedingungen
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RS485 Modbus RTU Schnittstelle für Automatisierungssysteme
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Verstärkte fluoreszierende Beschichtung für verlängerte Lebensdauer
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Geeignet für Dauerbetrieb in Abwasseranlagen
Technische daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Messbereich | 0–20 mg/L |
| Messprinzip | Optisches Fluoreszenzverfahren |
| Ausgangssignal | RS485 Modbus RTU |
| Messgenauigkeit | ±1 % v.E. |
| Temperaturmessung | 0–50 °C |
| Druckbereich | 0–0,3 MPa |
| Temperaturkompensation | Automatisch (NTC) |
| Gehäusematerial | Edelstahl oder POM (optional) |
| Schutzart | IP68 |
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen einem optischen und einem elektrochemischen Sauerstoffsensor?
Der D30 arbeitet nach dem optischen Fluoreszenzverfahren und verbraucht dabei keinen Sauerstoff.
Im Gegensatz zu elektrochemischen Sensoren (galvanisch oder polarografisch) benötigt er keine Membran und kein Elektrolyt, wodurch regelmäßige Wartungsarbeiten entfallen. Zudem ist die Messung unabhängig von Strömung und Durchmischung, was ihn besonders für Abwasserbecken geeignet macht.
Ist das Sauerstoffmessgerät D30 wirklich wartungsfrei?
Ja. Der D30 ist nahezu wartungsfrei, da:
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keine Membran vorhanden ist
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kein Elektrolyt nachgefüllt oder ersetzt werden muss
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kein Sauerstoffverbrauch während der Messung stattfindet
Dies reduziert den Wartungsaufwand erheblich und senkt die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer.
Für welche Anwendungen ist der D30 besonders geeignet?
Der D30 wurde speziell für raue industrielle Umgebungen entwickelt, darunter:
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Kläranlagen und Belebungsbecken
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Abwasser- und Prozesswasseranwendungen
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Aquakultur und Wasserqualitätsüberwachung
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Chemische Prozesse und industrielle Wasseraufbereitung
Durch seine flussunabhängige Messung ist er ideal für Becken, Kanäle und stehende Gewässer.
Kann der Sensor in bestehende Automatisierungssysteme integriert werden?
Ja. Der D30 verfügt über eine RS485-Schnittstelle mit Modbus RTU, wodurch er problemlos in:
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SPS-Systeme
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SCADA-Systeme
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Prozessleitsysteme
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VFD-basierte Regelungen (z. B. Gebläse- oder Pumpensteuerung)
integriert werden kann.
Ist der Sensor für den Dauereinsatz unter Wasser geeignet?
Ja. Der D30 ist nach IP68 geschützt und für den permanenten Unterwassereinsatz ausgelegt.
Das robuste Gehäuse (Edelstahl oder POM) gewährleistet eine hohe Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit, Chemikalien und mechanischer Belastung.
Wie wirkt sich die Temperatur auf die Messgenauigkeit aus?
Der D30 verfügt über eine integrierte automatische Temperaturkompensation (NTC).
Dadurch bleiben die Messergebnisse auch bei wechselnden Temperaturen stabil und zuverlässig.
Wie lange ist die Lebensdauer des Sensors?
Die neu entwickelte, verstärkte Fluoreszenzbeschichtung verlängert die Lebensdauer des Sensors um mehr als das Dreifache im Vergleich zu herkömmlichen optischen DO-Sensoren. Dies sorgt für langfristige Messstabilität und eine hohe Investitionssicherheit.
Benötigt der D30 eine Mindestströmung oder Belüftung?
Nein. Da der Sensor keinen Sauerstoff verbraucht, ist keine Mindestströmung oder Bewegung des Mediums erforderlich.
Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber klassischen elektrochemischen Sensoren.
Erhalte ich technische Unterstützung bei der Auswahl und Integration?
Ja. LONGVISTA unterstützt bei:
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der Auswahl des geeigneten Sensors
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der Systemintegration
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der Kombination mit VFD-gesteuerten Pumpen oder Gebläsen
Der Fokus liegt auf praxisgerechten, energieeffizienten Gesamtlösungen.





