PM410 Korrosionsbeständiger Drucktransmitter – Keramik & PTFE für aggressive Medien
Hochpräziser Industriedrucksensor für Säuren, Laugen und chemische Prozesse.
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Medienberührte Teile: Al₂O₃ Keramikmembran & PTFE (Teflon) Gehäuse.
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Genauigkeit: Bis zu ±0,1% FS.
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Ausgangssignal: 4–20 mA, 0–10 V, RS485 Modbus.
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Schutzart: IP65 bis IP68 (tauchfähig).
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Anwendungen: Chemische Dosierung, Galvanik, Abwasserreinigung und Laboranwendungen, bei denen Edelstahl versagt.
Beschreibung
Der PM410 Korrosionsschutz-Drucktransmitter ist eine spezialisierte Sensorlösung für anspruchsvollste Industrieumgebungen. Bei Anwendungen mit aggressiven Chemikalien, starken Säuren oder abrasiven Medien stoßen Standard-Edelstahlsensoren (316L) oft an ihre Grenzen – es kommt zu Lochfraß oder chemischer Zersetzung der Membran. Der PM410 löst dieses Problem durch eine 99,6% Al₂O₃ hochreine Keramikmesszelle in Kombination mit einem robusten Gehäuse aus PTFE (Teflon) oder PVDF.
Fortschrittliche „Trockene“ Keramik-Technologie
Im Gegensatz zu herkömmlichen ölgefüllten Sensoren nutzt der PM410 eine kapazitive oder piezoresistive Trockenmesszelle. Der Mediumdruck wirkt direkt auf die robuste Keramikmembran. Da keine internen Übertragungsflüssigkeiten (wie Silikonöl) verwendet werden, besteht bei einer Beschädigung der Membran kein Risiko einer Prozesskontamination. Dies macht den PM410 zur ersten Wahl für hochreine chemische Prozesse und die Pharmaindustrie.
Maximale chemische Beständigkeit
Die Materialkombination aus Keramik und PTFE bietet eine nahezu universelle Beständigkeit. Dieser Transmitter ist speziell für den Einsatz mit folgenden Medien konzipiert:
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Starke Säuren: Schwefelsäure (H2SO4), Salzsäure (HCl) und Salpetersäure.
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Oxidationsmittel: Chlorlösungen und Bleichmittel zur Wasserdesinfektion.
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Aggressive Abwässer: Medien mit Schwermetallen oder abrasiven Partikeln, die herkömmliche Metallmembranen beschädigen würden.
Zuverlässigkeit bei Temperaturschwankungen
Ausgestattet mit einer präzisen Verstärkerschaltung und aktiver Temperaturkompensation (0°C bis 70°C ) liefert der PM410 stabile Messwerte auch bei variierenden Prozesstemperaturen. Ob bei der Tanküberwachung in einem Schweizer Chemiebetrieb oder in einer Meerwasser-Entsalzungsanlage – der PM410 bietet die notwendige Präzision für moderne automatisierte Systeme.
Hauptmerkmale
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Hervorragende Chemikalienbeständigkeit: Vollständig benetzte PTFE/PVDF-Teile schützen vor Säuren und Basen.
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Trockene Messzelle: Al₂O₃-Keramikmembran mit extrem hoher Härte und Abriebfestigkeit.
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Ready for Industry 4.0: RS485 Modbus oder 4–20 mA Signale für die einfache Integration in INVT Frequenzumrichter, SPS und SCADA-Systeme.
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Aktive Kompensation: Minimale Temperaturdrift über den gesamten Einsatzbereich.
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Eigensicher (Optional): Erhältlich in Exia IICT6 Ausführung für explosionsgefährdete Bereiche (ATEX).
Technische Daten
| Spezifikation | Details |
| Messbereiche | -1 Bar … 0; 0 … 1 kPa … 2.5 MPa |
| Genauigkeit | ±0,25% FS (Standard); ±0,1% FS (Option) |
| Membranmaterial | Keramik Al₂O₃ (96% oder 99,6%) |
| Gehäusematerial | PTFE (Teflon), PVDF oder TC4 |
| Ausgangssignale | 4-20mA, 0-10V, RS485 (Modbus), I2C |
| Versorgungsspannung | 8…30 VDC (24V Standard) |
| Ansprechzeit | ≤ 1 ms |
| Schutzart | IP65 (Standard) / IP67 / IP68 |
FAQ
1. Warum sollte ich Keramik anstelle von Edelstahl für aggressive Medien wählen?
Edelstahl (316L) kann bei Kontakt mit starken Säuren oder Chloriden innerhalb kurzer Zeit korrodieren (Lochfraß). Die im PM410 verwendete Al₂O₃-Keramik ist chemisch nahezu inert und extrem hart. Sie bietet nicht nur Schutz vor chemischem Angriff, sondern ist auch resistent gegen abrasive Partikel im Medium, die Metallmembranen zerkratzen würden.
2. Ist der PM410 für den Einsatz in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie geeignet?
Ja. Durch die „trockene“ Messzelle wird kein internes Übertragungsöl (wie Silikonöl) benötigt. Selbst im Falle eines Membranbruchs besteht kein Risiko, dass Fremdstoffe in Ihren Prozess gelangen. In Kombination mit dem PTFE-Gehäuse ist der Sensor ideal für hygienisch kritische Reinigungszyklen (CIP/SIP) geeignet.
3. Wie beständig ist PTFE (Teflon) gegenüber hohen Temperaturen?
Das PTFE-Gehäuse des PM410 ist für Medientemperaturen von -40 °C bis +80 °C ausgelegt. PTFE behält seine chemische Beständigkeit über diesen gesamten Bereich bei. Für Anwendungen, die höhere Temperaturen erfordern, kontaktieren Sie uns bitte für spezialisierte Lösungen mit Kühlstrecken.
4. Kann ich den Sensor direkt an einen Frequenzumrichter anschließen?
Absolut. Der PM410 ist mit Standard-Industriesignalen (4–20 mA oder RS485 Modbus) ausgestattet. Er kann direkt als Istwert-Geber für den PID-Regler eines Frequenzumrichters verwendet werden, um beispielsweise den Druck in einer Chemikalien-Dosierpumpe konstant zu halten.
5. Bietet Longvista Kalibrierzertifikate für diesen Sensor an?
Ja, auf Anfrage liefern wir den PM410 mit einem Werkskalibrierschein aus. Da wir lokale Unterstützung in der Schweiz bieten, können wir Sie auch bei der jährlichen Überprüfung oder der Integration in Ihre Qualitätssicherungssysteme beraten.





